Das Nachtleben in Huelva ist stark von der Jahreszeit abhängig, in der Sie die Stadt besuchen. Die Sommer hier sind freundlich, und die Winter kerniger.
Bevor man die Nacht in Angriff nimmt, isst man im Sommer gewöhnlicherweise auf den Terrassen, die die Bars aufstellen. Oder man schlendert einfach durch die Straßen, und lässt sich von Zeit zu Zeit im Schatten der Hauseingänge nieder, so wie es Sitte ist in den meisten Dörfern dieser Provinz. Wegen der Nähe zum Meer, findet sich der Großteil der Bevölkerung dort ein, wo man die angenehmen Temperaturen genießen kann, die durch das Meer hervorgerufen werden. In den Küstenorten wie in Punta Umbría, El Rompido, El Portil, La Antilla, Isla Cristina und Matalascañas wird ein beträchtlicher Aufwand betrieben, um die jungen Menschen anzuziehen und zu unterhalten, mit Strandbars (Chiringuitos) in erster Linie am Strand, mit Bars und Terrassen unter freiem Himmel, mit Livemusik etc.
Somit bleiben in Huelva nur jene Unternehmer zurück, die es riskieren, auf ihre eigene Stadt zu setzten. Allesamt versuchen sie, ein frisches und lebhaftes Ambiente zu schaffen, und ihre Kunden vergessen zu lassen, was für eine unerträgliche Hitze in den Monaten Juli und August hier vorherrschend ist.
Daher sind in diesen Bars all jene Menschen zu finden, die in der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz zurück geblieben sind, sei es wegen ihrer Arbeit, und weil sie selbst kein Haus an der Küste besitzen, oder einfach nur, weil sie die Ruhe und Gelassenheit bevorzugen, die man in diesen Monaten hier vorfinden kann. Sie genießen die Stimmung und die gute Musik.
Wenn der Winter kommt, ist dieser Ausnahmezustand vorbei, und die Leute finden sich wieder in kleinen Gruppen auf den Plätzen zusammen, um ihre mitgebrachten Getränke zu konsumieren. Jeder hat eine Flasche, una botella , dabei. Daher stammt auch der Ausdruck „Botellon“, der hier üblich ist, bevor man die Bars der Stadt aufsucht, und das Tanzbein schwingt.
Im Winter sind die Straßen von Huelva wieder gefüllt,
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